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AniCuras Forschung hilft Haustieren mit Diabetes

AniCura, einer der führenden europäischen Anbieter von hochwertiger tierärztlicher Versorgung für Haustiere, macht rund um den Weltdiabetestag auf Diabetes und die Behandlungsmöglichkeiten für Haustiere aufmerksam. Obwohl Diabetes in der Regel mit Menschen in Verbindung gebracht wird, ist die Krankheit auch für Haustiere ein Gesundheitsproblem.

Vorbeugende Maßnahmen sind wichtig, um Krankheiten bei Haustieren zu reduzieren, das Wohlergehen der Tiere zu verbessern und die Tierarztkosten für die Tierhalter zu senken. Diabetes mellitus ist eine chronische hormonelle Erkrankung, die sowohl Menschen als auch Tiere betrifft.

Wenn ein Haustier an Diabetes leidet, ist es nicht in der Lage, ausreichende Mengen des Hormons Insulin zu produzieren, oder es spricht schlecht auf Insulin an. Ohne Insulin können die Zellen die Glukose nicht als Brennstoff nutzen. So kommt es zu Funktionsstörungen. Genau wie beim Menschen kann Diabetes jedoch mit Insulininjektionen behandelt werden, um den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren, sagt Thomas Rieker, Leiter der AniCura Kleintierspezialisten Ravensburg sowie Medical Direktor der AniCura Germany Holding GmbH. 

Der Blutzuckerspiegel von Haustieren muss regelmäßig kontrolliert werden, damit die richtige Behandlung und die richtige Menge Insulin gespritzt werden kann. Die Messung des Blutzuckerspiegels bei Katzen und Hunden kann jedoch eine Herausforderung sein. Das Verfahren kann das Stressniveau erhöhen und die Blutzuckerwerte beeinflussen, was zu falschen Werten führt.

AniCura arbeitet aktiv daran, das Bewusstsein für die Ursachen, die Symptome und die Behandlung von Diabetes bei Haustieren zu schärfen: Im Jahr 2021 begann eine AniCura-Mitarbeiterin eine Untersuchung, ob der FreeStyle Libre Sensor, ein Gerät zur nadelfreien Messung des Blutzuckerspiegels beim Menschen, auch bei Katzen mit Diabetes eingesetzt werden kann.

Die Studie zeigt, dass der FreeStyle Libre Sensor bei Katzen durchschnittlich 10 Tage lang funktioniert, während es bei Menschen 14 Tage sind. Die Besitzer waren sehr zufrieden und bewerteten das Gerät mit 9,1 von 10 Punkten. Die große Mehrheit der Katzen, 87 %, reagierte nicht oder nur sehr wenig auf das Anlegen des Sensors. Eine Sedierung war nicht erforderlich.

Da mit der Nutzung dieses Sensors auch der Stress reduziert wird, der mit dem Gang in die Klinik oder der Entnahme mehrerer Blutproben verbunden ist, sind die bei den Katzen gemessenen Glukosewerte genauer. Unsere Studie zeigt, dass etwa 93 % der mit dem FreeStyle Libre Sensor gemessenen Werte genau waren. Dies ermöglicht eine korrektere Behandlung, die das Wohlbefinden der an Diabetes leidenden Katzen verbessert.

Anzeichen dafür, dass das Haustier Diabetes haben könnte:

  • Vermehrter Durst und vermehrtes Wasserlassen
  • Gewichtsverlust
  • Erhöhter Appetit
  • Müdigkeit/ Niedergeschlagenheit
  • Erbrechen

Ein Besuch beim Tierarzt ist bei Symptomen, die auf Diabetes hindeuten können, dringend notwendig. Je länger ein Haustier mit unbehandeltem Diabetes lebt, desto größer ist das Risiko lebensbedrohlicher Komplikationen. Eine frühzeitige Diagnose erhöht auch die Chance, dass das Tier gut auf die Behandlung anspricht. Wenn Diabetes frühzeitig erkannt wird, können manche Katzen langfristig ohne Insulinbehandlung auskommen.

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