Corona Informationen

Wir ergreifen alle notwendigen Maßnahmen, um die Sicherheit von Kunden und Mitarbeitern gegen Coronavirus zu gewährleisten. Bitte betreten Sie die AniCura Praxisräumlichkeiten mit einer medizinische OP-Maske oder FFP2- Maske. Wenn Sie sich krank oder unwohl fühlen, senden Sie bitte eine andere Begleitperson, um Ihren Termin wahrzunehmen. Hier finden Sie Informationen für Tierhalter rund um das Coronavirus.

Bartagamen

Informationen zur Haltung, Ernährung und Winterruhe von Bartagamen

Haltung von Bartagamen

Eckdaten:

  • bis zu 60 cm Gesamtlänge
  • verschieden Arten: Pogona vitticeps, Pogona barbata, Pogona henrylawsoni, Pogona minor
  • Herkunft: Australien
  • tagaktiv
  • bewohnen steinige Halbwüsten (Subtropen)
  • Männchen: Femoralporen
  • Lebenserwartung 8-12 Jahre

Haltung im Terrarium:

Raum Mindestanforderungen: 5 x 4 x 3 KRL (Kopf/ Rumpf Länge) (L x B x H)
Beleuchtung: Spotstrahler, bieten Temperaturunterschiede

Wichtig ! die Tiere brauchen UV-Licht (UV-Strahlen gehen nicht durch das Glas durch). Besonders die Jungtiere benötigen bis zu 30 min UV-Licht am Tag, Erwachsenen Tieren reichen 15 min täglich.

zu empfehlende Lampen sind: Zoo Med Powersun/Lucky Reptil 160 W/100 W (Tierabstand 60 cm) Vorteil: Wärme und UV –Lampe in einem
Leuchtstoffröhren z.B. Repti Glo 2.0/5.0/8.0 (Tierabstand 30 cm)
Nachteil: nach ½ Jahr keine UV Licht mehr

Osram Ultravitalux 300 W (Tierabstand 1m)

Wichtig ! bei allen UV Lampen muß UVA und UVB Licht abgedeckt sein.

Luftfeuchtigkeit: 50-60 % wichtig ! Kontrolle mit Hygrometer

Temperatur: Bodentemperatur 26-28°C ; lokale Wärmeplätze bis 45°C;
Nachtabsenkung auf 20-23°C

Einrichtung des Terrariums:

Verstecke, Steine, Wurzeln, flache große Wasserschale

Bodengrund: Lehmhaltiger Sand, kein Kies oder reiner Sand !, da Tiere dies fressen und Verstopfung bekommen. Pflanzen sind nicht erforderlich, wenn dann Tillandsien oder Sukkulenten

Ernährung:

omnivor (Allesfresser) mit zunehmendem Alter eher herbivor (Pflanzenfresser)

Fütterung:

Insekten:Grillen, Heimchen, kleine Heuschrecken, Schaben, Zophobas etc., teilweise nestjunge Mäuse
Pflanzen: Löwenzahn, Spitzwegerich, Klee, Luzerne, Kresse, Keimlinge, Sprossen, Karotten, Paprika, Zucchini oder Tomaten
Regelmäßige Mineralstoff- und Vitamingabe (z.B.Korvimin)

Erwachsene Tiere 1-2 x wöchentlich mit Insekten füttern ansonsten vegetarisch.
Dabei Insekten mit Mineralstoff-und Vitaminzusatz bestäuben oder füttern

Winterruhe (Warme Überwinterung)

Sinn der Winterruhe:

  • Ruhephase
  • Verbrauch der Fettreserven (Ohne Winterruhe neigen manche Tiere zu Verfettung)
  • Fortpflanzungsstimulation
  • Immunstimulation
  • Aktivitätsstimulation

Einleiten der Winterruhe:

  • Parasitenkontrolle
  • Vor Winterruhe 1-mal baden zur Darmentleerung
  • 2 Wochen lang: volle Beleuchtung und Beheizung; Einstellen der Fütterung, noch lokale Wärmequelle anbieten. Tiere nicht füttern während der Winterruhe, da sie zu Verstopfung neigen.
  • Innerhalb weiterer 2 Wochen: Abschalten der Wärmequellen; Beleuchtung auf 6-8 h täglich reduzieren, Temperaturreduktion von 25°C auf 15°C. Tiere bleiben 6 Wochen – 3 Monate in Winterruhe bei 16-20 °C (z.T. bis 3 Monate)
  • Gewichtskontrolle - Keine Fütterung, aber immer frisches Wasser anbieten

Beenden der Winterruhe:

  • Temperatur und Tageslichtlänge 1-2 Wochen langsam erhöhen. (lokale Wärmequelle anbieten)
  • Wasserzufuhr
  • Baden
  • Futter anbieten

 

© AniCura Kleintierspezialisten Ravensburg, August 2016

Wenden Sie sich an einen Tierarzt

Wenn Sie diese Symptome bei Ihrem Ihrem Haustier feststellen, empfehlen wir Ihnen, sich an einen Tierarzt zu wenden.

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