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Reisekrankheiten

Unliebsame Reiseandenken - eine Übersicht über einige verbreitete Infektionserkrankungen aus dem Mittelmeerraum.

Infektionskrankheiten

1. LEISHMANIOSE

Erreger: Leishmania donovani (Gewebeparasit)
Vorkommen: Mittelmeerländer (v.a. Spanien, Griechenland, Italien), Afrika, Asien, Amerika
Übertragung: durch dämmerungsaktive Schmetterlingsmücken (z.B. Sandmücken)
Krankheitsbild: Der Gewebeparasit Leishmania donovani wird beim Saugakt der Mücke auf das
  Wirtstier übertragen. Nach einer Inkubationszeit von mehreren Wochen (bis zu einem Jahr) kommt es zum Ausbruch einer schweren Allgemeinerkrankung die durch eine Vergrößerung von Leber, Milz und Lymphknoten sowie durch eine Nierenentzündung gekennzeichnet ist. Erste Anzeichen dieser Erkrankung sind typische Hautausschläge im Kopfbereich und an den Ellbogen, sowie Fieberschübe.
  Gelegentlich treten als weitere Krankheitssymptome Gleichgewichtsstörungen, Blutarmut und Heiserkeit auf.
Diagnose: Bluttest
Behandlung: Die Leishmaniose kann durch eine lebenslange Therapie zwar behandelt aber nicht
  geheilt werden.
Prophylaxe: Einen sicheren Schutz gegen die Infektion mit Leishmanien gibt es leider nicht.
  Halsbänder oder Shampoos können gegen die Sandmücken eingesetzt werden und gilt derzeit als wirksamster Schutz gegen die Leishmaniose.

Erfahren Sie hier mehr über die Leishmaniose beim Hund.

2. BABESIOSE

Erreger: Babesia canis (Blutparasit)
Übertragung: durch Zecken
Vorkommen: Süd- und Südosteuropa (Ungarn, Schweiz, Frankreich, Italien...), alle tropischen
  und subtropischen Gebiete, sowie England.
Krankheitsbild: Nach einer Inkubationszeit von 1-3 Wochen beginnt die Erkrankung mit hohem Fieber,
  Mattigkeit, Apathie und Gewichtsverlust. Durch die Zerstörung der roten Blutkörperchen kommt es zur Ausscheidung eines rötlich-braunen Urins.
Diagnose: Bluttest
Behandlung: Bei rechtzeitiger Behandlung ist die Babesiose in der Regel heilbar.
Prophylaxe: Ein wirksamer Schutz gegen Zecken (Zeckenhalsbänder, Spot-On).
  Bei stark gefährdeten Tieren kann zusätzlich durch die vorbeugende Injektion von spezifischen Medikamenten eine Babesieninfektion für ca. vier Wochen verhindert werden.

 Erfahren Sie hier mehr über die Babesiose beim Hund.

3. DIROFILARIOSE - Herzwurmerkrankung

Erreger: Dirofilaria immitis
Übertragung: zahlreiche Arten von Stechmücken
Vorkommen: Mittelmeerraum, subtropische und tropische Gebiete, USA
Infektionsverlauf: Die Mikrofilarien werden durch Stechmücken in die Unterhaut des Wirtes
  (Hund, Katze) verbracht. Dort entwickeln sie sich und wandern in Richtung Nacken und Kopf, dringen in Venen ein und gelangen mit dem Blutstrom zum rechten Herzen wo sie sich zu geschlechtsreifen Würmern entwickeln. Dieser Vorgang dauert 70 Tage.
Krankheitsbild: Die erkrankten Tiere leiden an chronischem Husten, Müdigkeit, Atemnot und Husten.
  Leber, Herz, Nieren und Lunge zeigen typische Organveränderungen auf. Im Blutbild kann eine leichte Blutarmut festgestellt werden.
Diagnose: Blutuntersuchungen
Behandlung: Man unterscheidet 4 Stadien der Dirofilariose.
  Während die Behandlung der Stadien 1 + 2 problemlos ist, muss bei der Behandlung der Stadien 3 + 4 der Dirofilariose mit Komplikationen gerechnet werden.

 

4. EHRLICHIOSE

Erreger: Ehrlichia canis (Blutparasit)
Überträger: Zecken
Vorkommen: weite Verbreitung südlich des 45. Breitengrades (Schweiz, Italien, Türkei...)
Krankheitsbild: Nach einer Inkubationszeit von 8-20 Tagen kommt es zum Krankheitsausbruch.
  Die akute Phase ist gekennzeichnet durch Fieberschübe (T 41.0), vergrößerte Lymphknoten und Atemnot. In einzelnen Fällen können auch Gleichgewichtsstörungen und Krampfanfälle beobachtet werden. 
  Später geht die Krankheit in eine chronische Form über, die durch Gelenkschmerzen, Anämie und erhöhte Blutungsneigung gekennzeichnet ist.
Diagnose: Bluttest
Behandlung: Eine erfolgreiche Behandlung mit Antibiotika ist möglich
Prophylaxe: wirksamer Schutz gegen Zecken (Zeckenbänder, Spot-On)

 

© AniCura Kleintierzentrum Heilbronn, August 2016

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