Zahnprobleme beim Hund

Fressen, knabbern, beißen – der gesunde Zahnapparat des Hundes ist im Alltag verschiedenen Ansprüchen gewachsen. Was aber, wenn es zu Zahnproblemen kommt? Woran Sie Zahnprobleme beim Hund erkennen und was man dagegen tun kann, erfahren Sie in diesem Artikel.

Zahnprobleme beim Hund: Symptome

Bei der Nahrungsaufnahme sind die Zähne des Hundes natürlich eminent wichtig. Entsprechend ist sie eingeschränkt, wenn der Hund Zahnprobleme hat. Er frisst weniger, mäkelig, vielleicht nur die weichen Komponenten. Manche Tiere fressen auch gar nicht mehr und verlieren an Gewicht. Manche Hunde entwickeln auch Durchfall oder andere Verdauungsstörungen, weil sie nur noch die weichen Futterteile fressen. Fressen die Hunde langfristig nur bestimmte Dinge, kann es außerdem zu Mangelerscheinungen kommen. Wenn Ihnen auffällt, dass Ihr Hund schlecht oder nicht frisst oder Verdauungsprobleme hat, sollten Sie auf jeden Fall einen Tierarzt kontaktieren!

Auch das Reiben der Schnauze, Kratzen mit den Pfoten am Maul oder Kopfschütteln können auf Zahnschmerzen oder Probleme mit dem Zahnfleisch hindeuten.

Zahnprobleme beim Hund: Ursachen und Folgen

Zahnprobleme bei Hunden können akut auftreten, etwa durch Unfälle, oder aber langfristig bestehen und sich sukzessive entwickeln. Sie können die Zähne, das Zahnfleisch, den Kieferknochen oder alle Strukturen gemeinsam betreffen.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Zahnschmerzen bei Tieren.

Zahnprobleme beim Hund: Diagnose

Der Tierarzt wird das Maul Ihres Hundes ausgiebig untersuchen, wenn es einen Hinweis auf Zahnerkrankungen gibt. (Ein Blick ins Maul ist aber auch Teil jeder allgemeinen Untersuchung.) Es wird z.B. auf Plaque und Zahnstein, Rötungen oder evtl. sogar Blutungen am Zahnfleisch und auf Schwellungen geachtet. Auch der evtl. auftretende Mundgeruch des Hundes ist wichtig, er kann viel über das Problem verraten. Des Weiteren wird die Stellung der Zähne beurteilt. Hat der Tierarzt den Verdacht, dass das Problem an den Zahnwurzeln liegen könnte oder lässt sich keine Ursache für die Beschwerden erkennen, kann ein Zahnröntgen angezeigt sein. Mittels eines Zahnröntgen bei Tieren können Zahnwurzeln und Kieferknochen gut dargestellt werden. 

Zahnprobleme beim Hund: Therapie

Die Behandlung von Zahnproblemen richtet sich natürlich nach ihrer Ursache. Ob eine ausgiebige Reinigung der Zähne ausreicht oder ob vielleicht Zähne gezogen werden müssen, entscheidet im Einzelfall der Tierarzt. Auch eine umfassende Zahnsanierung kann notwendig werden. Kompliziertere Eingriffe wie Zahnspangen oder Füllungen machen vor allem Zahnärzte für Hunde und Katzen, die sehr viel spezielles Wissen der Zahnheilkunde und die entsprechende Ausrüstung besitzen, was die Behandlung erleichtert. Entzündungshemmer, Antibiotika und Schmerzmittel gegen Zahnprobleme beim Hund können z.B. bei Entzündungen oder nach einem chirurgischen Eingriff nötig werden.

Zahnprobleme beim Hund: Prophylaxe

Hier einige Tipps, wie Sie Zahnprobleme beim Hund verhindern oder zumindest verringern können: 

Zahnprobleme beim Hund: Fazit

Zahnerkrankungen bei Hunden können schwerwiegende und langfristige Folgen haben. Daher sind eine regelmäßige Kontrolle und Reinigung der Zähne enorm wichtig.

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