Hier beantworten wir die häufigsten Fragen.

Wo wird mein Tier untergebracht?

Unsere Hunde werden zum größten Teil in Käfigen im geheizten/klimatisierten Hundestall verwahrt und mit weichen Liegebetten und Decken versorgt. Ungeimpfte Hund oder Tiere in kritischem Zustand werden isoliert bzw. in unmittelbarer Nähe der Ambulanzen untergebracht um eine lückenlose Beobachtung und Versorgung zu gewährleisten.

Wie sieht der „Klinik-Alltag“ meines Hundes aus?

Die Morgenvisite beginnt ab 8:00 Uhr und endet, je nach Anzahl der zu betreuenden Tiere, am frühen bis mittleren Nachmittag. In dieser Zeit werden alle Tiere untersucht, Medikamente verabreicht und weitere diagnostische Maßnahmen (Röntgen, Blutuntersuchungen, Ultraschall, CT) eingeleitet. Während der im Anschluss stattfindenden Visite mit den OberärztInnen reinigen unsere TierpflegerInnen die Liegeplätze oder Käfige, bieten frisches Futter an und kümmern sich um alle weiteren Bedürfnisse Ihres Lieblings (Gassirunde, Streicheln, Schmusen, etc.). Von 16:00-18:00 Uhr bieten wir eine Besuchszeit an, zu der Sie unsere StationsärztInnen persönlich sprechen können. Die abendliche Visite verläuft wie die Morgenvisite – jedes Tier wird nochmals einer ausführlichen Untersuchung und allen nötigen medizinischen Maßnahmen unterzogen. Im Anschluss übergeben unsere StationsärztInnen den nachtdiensthabenden NotärztInnen alle stationären Patienten. Während der Nacht kümmern sich der Notarzt sowie zwei qualifizierte, studentische MitarbeiterInnen um alle Tiere im Haus.

Auf diesem Weg wird jeder unserer Patienten rund um die Uhr medizinisch betreut.

Wie und wann werde ich informiert?

Wir besprechen sämtliche Untersuchungsergebnisse sowie den aktuellen Verlauf während unserer Besuchszeit persönlich mit Ihnen. Sollte es Ihnen nicht möglich sein vorbei zu kommen, rufen wir Sie abends an, um Sie über den aktuellen Stand zu informieren.

Bitte teilen Sie uns mit, bis wann Sie abends erreichbar sind!

Bei akuter Verschlechterung melden wir uns sofort und  – sofern dies erwünscht ist – unabhängig von der Uhrzeit.

Impfstatus

Da wir verpflichtet sind, den Infektionsdruck so niedrig wie möglich zu halten, wird von jedem Patienten ein Impfstatus erhoben. Bitte bringen Sie deshalb den Impfpass Ihres Tieres zur Besuchszeit mit falls Sie ihn bei der stationären Aufnahme nicht zur Hand hatten.

Was bekommt mein Tier zu fressen?

Wir versuchen mit einer großen Auswahl an hochqualitativem Futter auf die jeweiligen Bedürfnisse unserer Patienten einzugehen. Neben der Erkrankung verdirbt oft auch der stationäre Aufenthalt ein wenig  den Appetit. Hier brauchen wir Ihre Hilfe! Wenn Ihr Hund bei uns schlecht frisst, bringen Sie (auch zur Besuchszeit) beschriftetes, gewohntes Futter und Leckerlis von zu Hause mit und motivieren Sie Ihren Liebling damit zum Fressen.

Kann ich meinen Liebling besuchen?

Sie können Ihren Hund täglich von 16:00-18:00 Uhr besuchen und in dieser Zeit auch persönlich mit den jeweiligen StationsärztInnen über den aktuellen Stand sprechen. Da viele Hunde mit schlechtem Appetit sehr positiv auf Besuch reagieren - z.B. während oder nach dem Besuch oft deutlich besser fressen - würden wir uns freuen, wenn Sie diese Möglichkeit wahrnehmen! Es ist häufig von Vorteil, zur Futtermotivation gewohntes Futter mitzunehmen und anzubieten. In manchen Fällen raten wir vom Besuch ab um Stress zu vermeiden (z.B. Epilepsie oder wenn der Hund sich beim Verabschieden sehr aufregt). Auch in diesem Fall sind wir bemüht, Sie abends telefonisch über das Befinden Ihres Tieres zu informieren.

Wie lange muss mein Tier stationär bleiben?

Ihr Liebling sollte zumindest so lange bei uns bleiben, bis eine Therapie zu Hause möglich und mit Ihrem Alltag vereinbar ist. Der Zeitpunkt hängt von der Art der Erkrankung und dem stattfindenden Heilungsverlauf ab. Unsere Besuchszeit bzw. der  abendliche Anruf unseres Stationsteams bieten Ihnen Gelegenheit, über den Verlauf, die Prognose und den weiteren Therapieplan zu sprechen.

Unser Ziel ist es, Ihren Liebling ehestmöglich in häusliche Pflege bzw. ambulante Betreuung durch Ihren Haustierarzt/Ihre Haustierärztin zu entlassen.

Wieviel kostet mich der stationäre Aufenthalt?

Die Kosten werden vor beziehungsweise bei der stationären Aufnahme besprochen und der jeweiligen Situation angepasst.

Wir erlauben uns, bei der stationären Aufnahme eine ANZAHLUNG

in Höhe von mind.  € 200,- bzw. die Summe der Erstversorgung entgegen zu nehmen, welche unmittelbar auf Ihr Kundenkonto verbucht wird.

Bitte vereinbaren Sie mit dem/der diensthabenden Arzt/Ärztin einen Kostenrahmen, bis zu welchem Ihr Tier ohne Rücksprache behandelt werden darf.

Die Heimgabe – Endlich darf mein Hund nach Hause!

Wir freuen uns für jeden unserer Hundepatienten, der in häusliche Pflege oder zur ambulanten Kontrolle entlassen wird!

Der Tag der geplanten Entlassung wird vom Stationsteam festgelegt und Ihnen rechtzeitig (meistens am Tag vorher) mitgeteilt um eine zeitliche und organisatorische Planung für Sie zu erleichtern. Die Heimgaben werden während der Besuchszeit (16:00-18:00 Uhr) durchgeführt. Sofern Sie überwiesen wurden oder einen Haustierarzt/eine Haustierärztin haben, erhält dieser/diese noch am Tag der Entlassung einen Rücküberweisungsbrief mit allen Informationen über den klinischen Verlauf, die erhobenen Befunde (Blutuntersuchungen, Röntgenbilder, Ultraschallbefunde) und die verabreichten Medikamente.

Bitte teilen Sie uns den Namen Ihres

HAUS-  bzw. ÜBERWEISUNGSTIERARZTES mit

und vereinbaren Sie dort einen Kontrolltermin am Tag nach der Heimgabe.

Ihre Haustierärztin/Ihr Haustierarzt hat so die Möglichkeit,

unmittelbar an die stationäre Behandlung anzuknüpfen.

Bei offenen Fragen stehen wir Ihnen und Ihren HaustierärztInnen

auch nach der Heimgabe jederzeit und gerne zur Verfügung!

Ihr Team der Kleintierklinik Breitensee