Qualitätsbericht 2020: AniCura gibt Einblick in Best-Practise-Lösungen der tierärztlichen Versorgung

AniCura veröffentlichte kürzlich den jährlichen Qualitäts- und Nachhaltigkeitsbericht 2020 in deutscher Übersetzung. Im fünften Jahr in Folge beleuchtet das Unternehmen Qualität und Patientensicherheit in AniCura Kliniken und -Praxen – um zum Beispiel die Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes zu dokumentieren. „Ziel unseres Qualitäts- und Nachhaltigkeitsberichts ist es, die Erkenntnisse aus unserer Arbeit zu teilen und Einblicke in die AniCura Familie zu geben“, sagt Azita Shariati, CEO AniCura. „2020 ist und wird natürlich und vor allem durch die zahlreichen Herausforderungen durch COVID-19 im Gedächtnis bleiben. So haben wir genau hingeschaut und zeigen, wie unsere Kliniken und Praxen sich diesen gestellt haben und wie dabei auch die starken Unternehmenswerte helfen konnten!“

Mit Blick auf die Corona-Pandemie ist man bei AniCura z. B. der Frage nachgegangen, wie in Punkto Arbeitskleidung in den Tierkliniken und -Praxen verfahren wird. Denn um die Sicherheit von Patienten und Mitarbeitern zu gewährleisten, sind die Einhaltung von Kleidungsvorschriften und der richtige Umgang mit Schmutzwäsche, unabdingbar. Eine Umfrage unter 130 Kliniken und Praxen aus neun Ländern konnte 1.239 Echtzeitbeobachtungen zur Arbeitskleidung dokumentieren. Auch haben 74 Prozent der Kliniken und Praxen einen Infektionsschutzbeauftragten ernannt und 83 Prozent dokumentierte Routinen zum Infektionsschutz eingeführt.


Investition in die Entwicklung von Führungskräften

Interessant für Tierärzte und Fachpersonal könnte auch der Einblick in das Förderprogramm der beruflichen Entwicklung und Spezialisierung sein – ein weiteres der vielen Themen im 55-Seiten starken Qualitäts- und Nachhaltigkeitsbericht. „Führung, die Möglichkeit zur kontinuierlichen Entwicklung und natürlich auch die Spezialisierung sind in der Tiermedizin entscheidende Faktoren, um Mitarbeiter für sich begeistern zu können“, erklärt Azita Shariati, CEO AniCura. So wurde ein Leadership & Business Development Programm für alle Führungskräfte eingeführt und das Graduate Programm gestartet, ein umfassendes zweijähriges Entwicklungsprogramm für Absolventen der Tiermedizin.


Verbesserte operative Exzellenz in den Kliniken und Praxen

Darüber hinaus beschreibt der Bericht die Arbeit von AniCura in Punkto Digitalisierung, einschließlich digitaler tierärztlicher Dienstleistungen für Tierhalter in allen skandinavischen Ländern. So wurde bereits 2018 das digitale AniCura Patient Safety Improvement System (APSIS) eingeführt, um Kliniken und Praxen in die Lage zu versetzen, medizinische Zwischenfälle systematisch zu dokumentieren, zu analysieren und daraus zu lernen. Im Jahr 2020 wurden 92 % der Zwischenfälle als vermeidbar eingestuft. CEO Azita Shariati: „Ein sachgerechter Umgang mit Zwischenfällen benötigt Zeit und erfordert die richtige Kommunikation. Aber es lohnt sich, um eine bessere Versorgung von Haustieren zu ermöglichen – und das ist das Ziel aller Aktivitäten bei AniCura.“

Pressekontakt: presse[at]anicura.de