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Neuraltherapie

Bei der Neuraltherapie kommen Lokalanästhetika wie zum Beispiel Lidocain (Amidtyp) oder Procain (EsterTyp) zum Einsatz.

Eingesetzt wird die Neuraltherapie in Form von lokaler Behandlung durch intrakutane, das sogenannte Quaddeln oder intramuskulären Infiltration, zur Segmentbehandlung, Störfeldbehandlung oder auch neutralen Behandlungen. Der Effekt ist eine Veränderung der Durchblutungsverhältnisse. Dadurch kommt es zum Abtransport von Entzündungs- und Schmerzmediatoren, zur Relaxation des reaktiven Muskelhypertonus und zur Normalisierung des Bewegungsablaufes. Akute Schmerzpatienten sollten anfangs täglich zur Therapie kommen, ansonsten reichen ca. 2 Behandlungen/Woche für 3-4-mal. Dann werden je nach dem Beschwerdebild die Abstände zwischen den einzelnen Behandlungen angepasst.